So verwenden Sie Ihre Bootsnavigationslichter sicher

Stellen Sie sich die Navigationslichter Ihres Bootes wie die Augen vor. Sie helfen anderen Booten, Sie zu sehen, und Ihnen, andere Boote zu sehen. Und genau wie Autoscheinwerfer sind sie für die Sicherheit auf dem Wasser unerlässlich – insbesondere bei Dunkelheit.

Die Bedeutung der Navigationslichter für Boote

Zunächst einmal möchten wir betonen, dass jedes Navigationslicht eines Bootes einen bestimmten Zweck erfüllt und nicht nur der Zierde dient! Diese Beleuchtungen sollen dazu beitragen, Kollisionen mit anderen Schiffen bei Dunkelheit oder bei schlechten Sichtverhältnissen zu verhindern.

Jedes dieser Objekte befindet sich an einem strategischen Ort und hat einen bestimmten Zweck:

Die Navigationslichter eines Bootes helfen, Unfälle mit anderen Wasserfahrzeugen zu vermeiden, indem sie andere auf Ihren Standort aufmerksam machen – und umgekehrt.

Sie vermitteln die Richtung, Größe und Absichten Ihres Bootes.

Die richtige Bootsnavigationsleuchte auswählen

Man könnte meinen, es gäbe nur eine Art von Schiffsnavigationslichtern, aber tatsächlich gibt es mehrere! Und sie sollten alle aus einer Entfernung von mindestens zwei Seemeilen sichtbar sein.

• Seitenlichter (Buglichter): Machen Sie anderen deutlich, welchen Teil des Bootes sie sehen und wohin es fährt.

- Rotes Seitenlicht: von der Backbordseite (links) aus sichtbar.

- Grünes Seitenlicht: von der Steuerbordseite (rechts) aus sichtbar.

• Hecklichter: Machen Sie andere Boote von hinten auf Ihre Position aufmerksam.

• Rundum weißes Licht (Ankerlicht): Aus allen Richtungen sichtbar.

Bei Nachtfahrten oder schlechten Sichtverhältnissen hat jedes Licht eine bestimmte Funktion, die Ihnen den Weg weist. Unser Tipp? Prägen Sie sich die Bedeutung jedes einzelnen Lichts ein!

Wenn Sie die Bedeutung der einzelnen Farben kennen, können Sie anhand der sichtbaren Lichter anderer Boote aus der Ferne deren Fahrtrichtung erkennen. Beispielsweise bedeutet die Beleuchtung eines sich nähernden Schiffes mit roten und grünen Lichtern, dass es direkt auf Sie zufährt.

Grundlegende Regeln für die Schifffahrtsbeleuchtung

Da verschiedene Boote unterschiedliche Bedürfnisse haben, ist es wichtig, die spezifischen Anforderungen an die Navigationsbeleuchtung je nach Größe, Typ und Standort des Schiffes zu kennen. (Ein Motorboot und ein Segelboot haben aus offensichtlichen Gründen unterschiedliche Anforderungen.)

Darüber hinaus können für verschiedene Gewässer unterschiedliche Vorschriften gelten – informieren Sie sich daher immer über die für Ihr Gebiet geltenden nautischen Regeln.

Hier sind die wichtigsten Richtlinien, die zu befolgen sind:

• Testen Sie Ihre Navigationslichter vor der Abfahrt. (Da es auf dem Wasser keine Fahrbahnmarkierungen und Stoppschilder gibt, ermöglichen diese Lichter die Kommunikation zwischen den Booten.)

• Navigationslichter von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang einschalten.

• Verwenden Sie Lichter bei schlechter Sicht (Nebel, Regen).

• Kennen Sie die spezifischen Regeln, die von der Bootsgröße, dem Bootstyp und dem Standort abhängen.

• Überprüfen und warten Sie die Beleuchtung regelmäßig.

• Halten Sie Ersatzglühbirnen an Bord.

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Veröffentlichungsdatum: 02.04.2025