Im Formenbau spielt die Präzisionsgussfertigung von Edelstahl eine Schlüsselrolle. China und viele andere Länder weltweit setzen in ihren Produktionsprozessen häufig Präzisionsgussverfahren ein, darunter Gipsguss, Keramikguss, Feinguss, Schaumguss, Duroplastguss, Sandformguss und Beschichtungstransfer-Präzisionsguss. Beim Beschichtungstransfer-Präzisionsguss wird eine gleichmäßige Beschichtung auf das Gussteil aufgetragen, wodurch die Maßgenauigkeit deutlich verbessert und die Oberflächenrauheit reduziert wird. Im Vergleich zum Feinguss ist dieses Verfahren weniger anfällig für Maßabweichungen. Die Maßgenauigkeit der so hergestellten Gussteile ist wesentlich höher als die von Keramikgussteilen, und die Reinigung ist vergleichsweise einfach.
Um die Maßgenauigkeit des Formmaterials zu gewährleisten, muss dieses eine geringe lineare Schwindung und einen minimalen Ausdehnungskoeffizienten bei Erweichungstemperatur aufweisen. Dank geringer Wärmekapazität und moderatem Schmelzpunkt lässt es sich leicht durch das Wachs gießen, um die Form herzustellen und das Wachs anschließend wieder zu entnehmen. Die Form sollte bei Raumtemperatur ausreichend hart und fest sein und auch bei etwas höheren Temperaturen eine hohe thermische Stabilität aufweisen. Dadurch werden Brüche, Beschädigungen und Kratzer im Produktionsprozess und im späteren Gebrauch vermieden.
Präzisionsguss aus Edelstahl zeichnet sich durch hohe Maßgenauigkeit, geringe Bearbeitungstoleranzen und somit Einsparungen bei Bearbeitungszeit und Materialeinsatz aus. Er eignet sich für die Herstellung von Superlegierungsteilen wie Triebwerkschaufeln, Strömungsprofilen und Kühlkammern, deren Fertigung mit herkömmlichen Bearbeitungstechniken schwierig ist.
Alastin nutzt das Präzisionsgussverfahren mit Kieselsol, um ein Produkt nach dem anderen von höchster Qualität herzustellen. Neben Yachtbeschlägen findet Alastin auch in anspruchsvollen Branchen wie der Medizintechnik und dem Bauwesen Anwendung.
Veröffentlichungsdatum: 11. Dezember 2024

